Über uns

Die Geschichte des FC Süderelbe

Der FC Süderelbe (FCS) von 1949 e. V. ist ein sportlich erfol­gre­ich­er und sozial sehr engagiert­er Sportvere­in. Ins­ge­samt haben wir ca. 850 Mit­glieder und ver­fü­gen über 34 Mannschaften, davon 26 Jugend­mannschaften. Wir spie­len, trainieren und nutzen unser Vere­in­sheim und unsere Geschäftsstelle auf dem Karl Müller Platz, der Sportan­lage am Kies­barg in Ham­burg (Neugraben-Fischbek). Außer­dem trainieren Mannschaften unseres Vere­ins auf der Sportan­lage Jäger­hof in Hamburg-Hausbruch.

Außer­halb der sportlichen Leis­tun­gen sind wir im sozialen Bere­ich sehr engagiert. 2014 haben wir das erste Mal die Berufs- und Aus­bil­dungsmesse ver­anstal­tet. Diese Messe richtet sich an junge Men­schen aus dem Süderel­be­bere­ich, die auf der Suche nach einem Praktikums- oder Aus­bil­dungsplatz sind. Hier­für kon­nten wir in jedem Jahr regionale, nationale und inter­na­tionale Unternehmen find­en, die sich auf der Messe präsen­tiert haben.

Für dieses soziale Engage­ment öffnete sich für uns die Tür zum nationalen Engage­ment­preis “Sterne des Sports” des DOSB und der Volks­banken. Wir set­zten uns nicht nur region­al damit durch, son­dern erre­icht­en über den Lan­despreis Stern des Sports in Sil­ber den bun­desweit­en Wet­tbe­werb. Auch hier waren wir erfol­gre­ich  und wur­den  am 26. Jnuar 2016 von Bun­deskan­z­lerin Angela Merkel mit dem -Grossen Stern des Sports in Gold- aus­geze­ich­net.

Stern des Sports

Aber schon 2013 wur­den wir unter anderem mit dem HfV Inte­gra­tionspreis aus­geze­ich­net. Grund hier­für war die 2012 ges­tartete Aktion “Ich will gle­iche Chan­cen”.

Zusät­zlich sind wir in der Inte­gra­tion von Flüchtlin­gen engagiert. So haben Flüchtlinge die Möglichkeit, unter Anleitung der ehre­namtlichen­Train­ern und Betreuern, Fußball zu spie­len und sich in die bere­its beste­hen­den Mannschaften zu inte­gri­eren. Regelmäs­sige Fre­und­schaftsspiele zwis­chen Teams des FCS und Auswahlmannschaften der Flüchtling­sun­terkün­fte unter­stre­ichen diese Arbeit. Desweit­eren laden wir unsere Neubürg­er zu den Heim­spie­len unser­er Oberliga­mannschaft ein.

Für unsere Inte­gra­tionsar­beit wur­den wir im Frank­furter Schloss auch mit dem “DFB/Mercedes Benz Inte­gra­tionspreis” geehrt.

Wer uns bei unser­er Arbeit unter­stützen kann und möchte, hat durch eine Spende die Möglichkeit dazu. Hier­für gibt es fol­gende Bankverbindung:

FC Süderelbe
Sparkasse Harburg-Buxtehude
IBAN: DE 19 2075 0000 0090 3915 25
BIC: NOLADE21HAM

Historie

For­tu­na Neu­graben und der TV Fis­chbek waren auf­grund der hohen Mit­gliederver­luste durch den zweit­en Weltkrieg gezwun­gen, die Fußball­bere­iche zusam­men­zule­gen. Daraus ent­stand im Feb­ru­ar 1949 der F.C. Süderelbe. Anfangs mit 75 Mit­gliedern (davon 45 Jugendliche) spielte man im ersten Jahr auf dem Sport­platz Schutzhütte, der mit­ten im Wald von Neu­graben gele­gen ist.
1950 wech­selte man auf den neu erstell­ten Sport­platz Jäger­hof in Haus­bruch, welchen man mit einem Fre­und­schaftsspiel gegen den FC St. Pauli ein­wei­hte. Erste sportliche Erfolge stell­ten sich 1952/1953 mit dem Auf­stieg in die Bezirk­sklasse ein. 1952. 1953 und auch 1954 gewann der FCS den Shell Pokal, den Vor­läufer des Har­burg Pokals, und durfte den Pokal behal­ten. 1954 trat die erste Satzung in Kraft und der Vere­in wurde ins Vere­in­sreg­is­ter einge­tra­gen.

Her­vorzuheben war schon zu dieser Zeit das soziale Engage­ment des Vere­ins. Nach der Sturmkatas­tro­phe von 1962 unter­stützte der Vere­in nicht nur Mit­glieder, son­dern auch andere Sportvere­ine mit Dar­lehen, Spenden, tatkräftiger Wieder­auf­bauhil­fe und Bene­fizspie­len.
Anfang der 70er Jahre stieg die Zahl der Mit­glieder auf­grund des Baus der Großsied­lung Neuwieden­thal sprung­haft an. Das Poten­zial wurde immer größer. Zwar scheit­erte eine Anfang der ‘70er anvisierte Koop­er­a­tion mit dem TV Fis­chbek und der Hausbruch-Neugrabener Turn­er­schaft, aber der FCS entwick­elte sich trotz­dem prächtig.
1974 stieg die erste Lig­a­mannschaft unter Train­er Siegfried Sendrows­ki in die Ver­band­sli­ga auf. Dieses wurde mit einem riesi­gen Fest auf dem Jäger­hof gefeiert, da der FCS gle­ichzeit­ig 25 Jahre alt wurde. Wenige Wochen später wurde der Rasen­platz Opfer­berg eingewei­ht. Dieser wurde zur neuen Spiel­stätte der 1. und 2. Mannschaft. 
1975 ver­starb Reimund Nowatzek, nach­dem er 25 Jahre der Vor­sitzende des Vere­ins gewe­sen ist. 1976 über­nahm ein neuer Train­er die “Liga”:Bernd Enge stieß zum Vere­in und es begann eine neue Ära. Mal als Train­er und mal als Vor­sitzen­der prägte Bernd den Vere­in. Große sportliche Erfolge set­zten ein: Der Auf­stieg in die Lan­desli­ga, in die Ver­band­sli­ga und 1989 und 1990 erre­ichte der FCS sog­ar die Auf­stiegsrunde in die Oberli­ga Nord, der dama­li­gen 3. Liga. Unvergessen bleiben die Spiele gegen den VfB Lübeck und Kick­ers Emden.
Großar­tige Fußballer spiel­ten zu der Zeit im Vere­in. Lothar Dittmer wurde 1985 sog­ar Sportler des Jahres in Ham­burg und wech­selte kurze Zeit später zu Ernst Hap­pel und dem HSV. 1990 ging Bernd Enge und mit ihm ver­ließen viele großar­tige Spiel­er den Vere­in. Mar­i­nus Bester zog es zu Werder Bre­men und Kre­so Kovacec zum VfL Bochum.
Inner­halb kürzester Zeit fand sich der FCS in der Bezirk­sli­ga wieder, aber der neue Weg war eingeschla­gen. Keine großen Namen, son­dern Jungs und Mädels aus der Region spiel­ten jet­zt im Vere­in. Man pen­delte zwis­chen Bezirks-, Landes- und Oberli­ga. 1998 wurde Man­fred Struwe zum Vor­sitzen­den gewählt und hat diesen Posten heute noch inne.
2005 zog es den FCS auch für Lig­aspiele auf den bish­eri­gen Train­ingsplatz Kies­barg; heute Karl Müller Platz. 2007 wurde dort in eigen­er “Man­pow­er” ein neues Vere­in­shaus errichtet. 2010 schlug der FCS einen neuen Weg ein und engagierte einen neuen Lig­a­train­er, der aus dem eige­nen Jugend­bere­ich kam und damals erst 22 Jahre alt war. Jean-Pierre Richter führte die erste Mannschaft mit jun­gen Spiel­ern aus der Region bis hoch in die Spitzen­ränge der Oberli­ga.
2011 erfol­gte der Umbau des bish­eri­gen “Grandack­ers” zum Kun­strasen­platz und 2013 wurde ein neuer Kabi­nen­trakt errichtet. Im Jahr 2015 wurde die Tribüne über­dacht und im Jan­u­ar 2017 wurde ein 2., wenn auch klein­er, Kun­strasen­platz eingewei­ht. Die Geschichte geht weit­er…